Technical Writer · Structured Content · Information Architecture
Weil Information überall verfügbar ist, entscheidet der Kontext. Deshalb denke ich Dokumentation nicht vom Dokument her, sondern von der Frage, mit der ein Nutzer danach sucht.
Ich verbinde 18 Jahre B2B-IT, Fachredaktion und Wissensaufbereitung mit einer erfolgreichen Neuorientierung in die Technische Dokumentation. Bei IDG war ich als Senior Research Manager, Program Manager Executive Education und leitender Redakteur für COMPUTERWOCHE, CIO und TecChannel tätig – an der Schnittstelle von Technologie, Zielgruppe und verständlicher Entscheidungsinformation. Komplexe Technologiethemen so aufzubereiten, dass Entscheiderinnen und Entscheider im Business-Kontext damit arbeiten können, war dabei die zentrale Aufgabe – unabhängig vom jeweiligen Rollentitel.
2026 habe ich beim IBB Institut für Berufliche Bildung den tekom-akkreditierten Lehrgang „IHK-Fachkraft Technischer Redakteur“ erfolgreich abgeschlossen. Inhaltlich habe ich meinen Schwerpunkt gezielt auf strukturierte Inhalte, Softwaredokumentation, CCMS, Metadaten und Informationsarchitektur gelegt.
Ab Oktober 2026 arbeite ich als Technischer Redakteur bei ifm electronic in Essen. Dort beschäftige ich mich mit Technischer Dokumentation im Umfeld von Automatisierung, vernetzten Produkten und Software. Mein fachlicher Entwicklungsfokus liegt auf Structured Content, modularer Dokumentation, CCMS, Single Source Publishing und Content Delivery – mit langfristiger Perspektive auf Informationsarchitektur sowie Content Architecture und Knowledge Architecture.
Exemplarisches DITA-Projekt mit vollständigem Publishing-Workflow: Topic-based Writing, Key-basierte Wiederverwendung, automatisierter Export als HTML5, PDF und WordPress via DITA-OT, Python und WordPress REST API. Zeigt, wie ein einziger strukturierter Content-Bestand ohne manuelle Eingriffe in drei völlig unterschiedliche Ausgabeformate überführt wird – und was das in der Praxis bedeutet.
GitHub →Diese Website ist selbst ein Docs-as-Code-Projekt: HTML/CSS als Source, Git und GitHub für Versionsverwaltung und nachvollziehbare Änderungen, GitHub Pages für die Web-Publikation. Damit ist das Portfolio nicht nur Präsentationsfläche, sondern zugleich ein praktisches Beispiel für einen codebasierten Dokumentationsworkflow.
Repository →Eigenentwickeltes Framework zur Beschreibung von AI-ready Content-Architekturen: Welche Struktur braucht Content, damit KI-Systeme ihn sinnvoll verarbeiten können – und was unterscheidet ein Content-System von einer Dokumentensammlung?
Drei Bausteine (Struktur, Semantik, Granularität), acht Fundamente für den Systembetrieb, ein End-to-End-Kreislauf – entwickelt in mehreren konzeptionellen, inhaltlichen und visuellen Iterationen. Impulse aus Fachkonferenzen und aktueller Forschung zu DITA, RAG und semantischen Metadaten flossen dabei zu einem eigenständigen Gesamtmodell zusammen.
Das Modell dient als konzeptioneller Rahmen, um den Unterschied zwischen einer Dokumentensammlung und einem strukturierten Content-System sichtbar zu machen.
Version 1 Statische Infografik
Version 2 Interaktive Website
Was Version 2 bringt
Inhaltlich: Semantik als Entscheidungslogik, nicht nur Tagging; iiRDS-Integration als eigener Baustein. Technisch: zentrale Elemente klickbar mit Infoboxen, Single-File-HTML, keine externen Abhängigkeiten, direkt deploybar.
Teilbedienungsanleitung für eine ergonomische Funkmaus – mit Textkonzept, technischer Illustration (Adobe Illustrator), strukturierten Handlungsanweisungen für Verbindung, Fehlerbehebung und Ladevorgang sowie einem Glossar. Layout und Satz in Adobe InDesign; Titelbild eigene Fotografie, nachbearbeitet in Adobe Photoshop.
Methoden & Konzepte
Tools & Technologien
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Simon Hülsbömer · Rutenweg 12 · 45665 Recklinghausen · simon [at] huelsboemer.com
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